Neuer Hospizvorstand besucht St. Johannes

Hospizgruppe besucht St.Johann
Brigitte Mootz (r.), Hildegard Burger, Gabi Krauss, Renate Fischer-Kuhn und Inge Uhl im Hospiz St. Johannes in Sigmaringen.
(Foto: Förderverein Hospizarbeit Albstadt und Umgebung e.V.)

Der neue Vorstand des Fördervereins Ökumenisch ambulante Hospizarbeit Albstadt e.V. hat das stationäre Hospiz St. Johannes in Sigmaringen besucht. Ziel des Treffens war ein erster offizieller Austausch. Hospizleiterin Hildegard Burger empfing die Gäste in der wohnlichen Atmosphäre des Hauses. Im Mittelpunkt standen das gegenseitige Kennenlernen, die Vorstellung der neuen Vorstandsmitglieder und die Planung der künftigen Zusammenarbeit.

In einer offenen Gesprächsrunde wurden Erwartungen und Wünsche der Hospizleitung sowie die Unterstützungsmöglichkeiten des Fördervereins thematisiert. Beide Seiten betonten die Bedeutung eines regelmäßigen Austauschs und einer vertrauensvollen Zusammenarbeit, um die Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen weiter zu stärken. Ein zentrales Anliegen war die Frage, wie die Hospizarbeit stärker ins öffentliche Bewusstsein gerückt werden kann. Viele Menschen scheuen sich, sich mit dem Lebensende auseinanderzusetzen, doch auch das Sterben gehört zum Leben. Daher sei es wichtig, über die Angebote der stationären und ambulanten Hospizarbeit zu informieren und Berührungsängste abzubauen.

Das Hospiz St. Johannes begleitet Menschen aus den Landkreisen Sigmaringen und Zollernalbkreis. Derzeit kommen jedoch die meisten Gäste aus Sigmaringen. Förderverein und Hospizleitung möchten die Bekanntheit des Hospizes im Zollernalbkreis erhöhen und dort über die Möglichkeiten der Betreuung informieren.

Ein konkretes Ergebnis des Treffens ist die Planung einer gemeinsamen Benefizveranstaltung. Ziel ist es, Menschen aus beiden Landkreisen zusammenzubringen, die Bedeutung der Hospizarbeit hervorzuheben und Spenden für das Hospiz zu sammeln. Der Förderverein versteht sich als verlässlicher Partner des Hospizes. Durch finanzielle Unterstützung, Öffentlichkeitsarbeit und bürgerschaftliches Engagement trägt er dazu bei, die Begleitung schwerstkranker Menschen und ihrer Angehörigen über die reguläre Finanzierung hinaus zu fördern.

Ein Beispiel für die enge Zusammenarbeit zeigte sich direkt nach dem Treffen: Brigitte Mootz, Mitglied des Fördervereins, erkannte den Bedarf eines Sonnenschirms für einen Hospizgast. Dieser wurde umgehend besorgt und dem Hospiz zur Verfügung gestellt.

Der Nachmittag war für alle Beteiligten inspirierend und von einem gemeinsamen Ziel geprägt: Die Hospizarbeit sichtbarer zu machen und mehr Menschen für ihre Bedeutung zu sensibilisieren. Der neue Vorstand freut sich darauf, gemeinsam mit der Hospizleitung neue Ideen umzusetzen und die Zusammenarbeit langfristig zu vertiefen.

Kontakt: Erste Vorsitzende Renate Fischer-Kuhn Tel.: 0170 8107 630

Text und Bild:Förderverein Hospizarbeit Albstadt und Umgebung e.V.)